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<pre>Im Zuge der unglücklichen Niederlage gegen den BVB am 2Spieltag scheint bei der Leverkusener Werkself etwas kaputt gegangen zu sein; seit jenem denkwürdigen Sonntagnachmittag präsentiert sich der Vorjahresvierte in der Bundesliga wie von Sinnen.  <p> Aber: Seit Januar, seit es den kuriosen 2:1-Erfolg bei den Bayern gegeben hat, wurden nur zwei weitere Auswärtsspiele gewonnen, und das in Bochum und fürth. Eine Macht in der Fremde ist Gladbach also keinesfalls.  <p>  Nagelsmann: „Ich glaube, dass sich viele Mannschaften jetzt anders auf uns vorbereiten. Es werden viele sehr tief stehen und wir brutal wenig Räume haben, wenn das letzte Saison schon Klubs wie Dortmund gemacht haben – da müssen wir sehr gute Lösungen haben.“ <p> Nachdem die Dortmunder zuvor bereits gegen die Hertha ihren ersten Gegentreffer des Jahres kassierten, deutete sich beim 4:2 in Niedersachsen nun zwar neuerlich an, dass die Hintermannschaft schon wieder die anfangs so bewunderte Spannung zu verlieren droht; auch in der HDI-Arena spielte die Offensive jedoch derart variabel auf, dass man sich nach dem Abpfiff kaum noch traute, überhaupt irgendetwas an diesem Gesamtkunstwerk zu kritisieren. <p>  Dazu muss die Werkself aber ganz anders auftreten als in Dortmund. „Wir haben alles vermissen lassen, was dazu gehört“, erklärte Bayers Defensiv-Mann Sven Bender. Fußball sei in erster Linie Arbeit. „Das haben wir nicht gezeigt und deswegen geht die Niederlage auch so in Ordnung.“  </pre>


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<pre>„Die Tabellensituation ist nicht rosig, aber auch nicht dramatisch“, sagt Abwehr-Chef Georg Niedermeier zu Tabellenrang 11 mit 32 Punkten. Es ist genau die Region, die vor der Saison auch anvisiert wurde.  <p> Bereits 17 Gegentreffer musste die Werkself in der laufenden Saison hinnehmen; bloß vier andere Bundesligisten stehen diesbezüglich noch schlechter da.  <p>  Nach drei Bundesliga-Pleiten am Stück wollte sich Hoffenheim mit einem Erfolg in der Europa League neues Selbstvertrauen holen. Ob man es als Erfolg bezeichnen kann, dass die TSG beim dänischen Vertreter Midtjylland in letzter Minute die vierte Pflichtspiel-Niederlage verhindern konnte (1:1) mag man aber anzweifeln. Gegen Bremen hat 1899 sechs der letzten acht direkten Duelle für sich entschieden. <p> „Es war kein tolles Spiel, aber der Sieg war verdient. Man sieht, dass die Mannschaft einen guten Charakter hat“, so der SGE-Trainer nach dem Spiel. <p>  Angesichts einer mittlerweile seit rund 180 Minuten zu beklagenden Ladehemmung liegt es nahe, die beiden Fehltritte vor allem am mangelnden offensiven Elan festzumachen — und tatsächlich hatte der zuvor so treffsichere Angriff zumindest gegen den VfB nicht seinen besten Tag erwischt.  </pre> 


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<pre> Nun ist die Borussia auch noch erfolgreich gestartet, schielt selbst in Richtung Tabellenführung.  <p> Nach der Gala gegen die Gunners traten die Bayern zuletzt wieder einmal als Last-Minute-Helden in Erscheinung. Die besondere Mentalität des Tabellenführers bekam in dieser Saison unter anderem auch schon der nun in der Allianz Arena gastierende HSV zu spüren.  <p>  Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler war vollends zufrieden: „Dass du so ein Spiel dann auch gewinnst, ist ein klarer Schritt nach vorne.“ <p>  Während die Nürnberger in den letzten zehn Liga-Spielen 23 Gegentreffer erhielten, war die eigene Offensive nur sieben Mal erfolgreich. <p>  Beim Saison-Zapfenstreich in der Allianz Arena prallen zwei komplett verschiedene Welten aufeinander: Während der FC Bayern vor wenigen Tagen sein Meisterstück vollbrachte, stehen die Roten aus Hannover schon seit etwas längerer Zeit als Absteiger in die Bundesliga fest.  </pre>


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<pre> Größtes Manko der Borussia bleibt dabei die Defensive. Bei bereits zwölf kassierten Gegentreffern stellt der Ruhrpott-Klub eine der anfälligsten Abwehrreihen der gesamten Liga.  <p> Weitaus weniger erfreulich erweist sich dagegen der Blick auf die Heimtabelle. Dort rangiert die Schuster-Elf, Stand jetzt, lediglich auf dem vorletzten Platz. Den Fans dürfte dies jedoch herzlich egal sein, zumal es beim samstäglichen (15:30 Uhr) Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach ohnehin bloß noch um die „goldene Ananas“ geht.   <p> Im Falle einer Niederlage wäre hingegen Feuer am Dach, denn dann hätten die Dortmunder bereits mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die Schmidt-Truppe. Angesichts der hohen Ansprüche in Leverkusen ist das nach fünf Spieltagen Erreichte deutlich zu wenig. <p>  – Manager Klaus Allofs hat gute Gründe, sich mit dem VfL in den kommenden Tagen aus dem Schussfeld zu begeben.  <p> Doch wenngleich die Resultate mehrheitlich zu wünschen übrig ließen, war bei den Borussen auch in den vergangenen Wochen nicht alles schlecht — zumal sich das Team im letzten Heimspiel zu einem überzeugenden 4:1-Triumph gegen die Gladbacher Fohlen aufgeschwungen hatte.  </pre>


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<pre> Samstag, 2Oktober 2015 um 15:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Angesichts eines möglicherweise auf acht Zähler anwachsenden Rückstands wäre in diesem Fall aber wohl selbst die Chance auf die Europa League nur mehr theoretischer Natur — immerhin scheint derzeit nichts abwegiger als eine demnächst startende Aufholjagd der Rheinländer zu sein.  <p>  Seit dem 6. Spieltag ist die Werkself ungeschlagen und holte aus diesen 12 Partien sechs Siege sowie sechs Unentschieden. Die letzte Niederlage setzte es an Spieltag 5 mit einem 1:2 bei Hertha BSC. <p>  Dann nämlich muss der VW-Klub ausgerechnet bei den wiedererstarkten Bayern in der Allianz Arena ran. Und dort wird für die Wölfe wohl nicht allzu viel zu holen sein.  <p> Laut Meinung der Wettanbieter wird es auch dabei bleiben. Die Münchner sind der mehr als eindeutige Favorit auf den Sieg, ein Punktgewinn des SCF wäre eine faustdicke Überraschung.  </pre>


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